Impfung

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Viele gefährliche Krankheiten gelten bei uns heutzutage als „ausgerottet“. Oder sie treten zumindest in den Industrienationen nur noch äußerst selten auf. Deshalb halten es immer mehr Menschen für überflüssig, sich dagegen impfen zu lassen. Doch diese allgemeine „Impfmüdigkeit“ kann gravierende Folgen haben. Durch Kontakte zu fremden Ländern werden längst besiegt geglaubte Erreger wieder eingeschleppt und greifen um sich.

 

Zudem können auch scheinbar „harmlose“ Krankheiten wie zum Beispiel Masern oder Mumps schlimme Folgen haben. Unterschätzt wird häufig auch der Tetanuserreger (Wundstarrkrampf). Er kann bereits durch kleinste Wunden in den Körper gelangen und eine schwere Erkrankung auslösen. Trotz modernster medizinischer Behandlung geht eine Tetanuserkrankung bei 30 % der Patienten tödlich aus!

 

 

Warum ist impfen so wichtig?

 

Das Impfen dient dazu, Sie oder Ihr Kind vor schweren Krankheiten, wie beispielsweise Tetanus (Wundstarrkrampf) oder Polio (Kinderlähmung), zu schützen.

 

Die Ständige Impfkommission (STIKO) gibt hierzu einen Impfplan heraus, der auch unbedingt eingehalten werden sollte, um schwere Krankheiten zu verhindern.

 

 

Wie sieht es mit den Nebenwirkungen aus?

 

Impfstoffe gehören zu den sichersten Arzneimitteln, die wir haben. Nebenwirkungen sind äußerst selten. Das Risiko von Nebenwirkungen ist zudem deutlich geringer, als ohne Impfschutz zu erkranken. Aus medizinischer Sicht sind Impfungen deshalb uneingeschränkt zu empfehlen. In einigen Fällen tritt nach der Impfung eine leichte Temperaturerhöhung über 2-3 Tage oder eine leichte Schwellung und Rötung der Impfstelle auf. Diese Reaktionen sind in der Regel aber nicht besorgniserregend. Falls Sie dennoch beunruhigt sein sollten, sprechen Sie uns einfach darauf an.

 

 

Wann und wogegen wird geimpft?

 

In der Regel beginnt man mit dem Impfen etwa ab dem vollendeten 2. Lebensmonat. Weitere Impfungen folgen im 3. und im 4. Lebensmonat und zwischen dem 11. und 14. Lebensmonat sowie zwischen dem 15. und 23. Lebensmonat. Ab dem vollendeten 5. Lebensjahr gibt es dann verschiedene Auffrischimpfungen. Auch gibt es mittlerweile viele verschiedenen Kombinationsimpfstoffe (für bis zu 6 Krankheiten auf einmal), damit ihr Kind nicht unnötig oft „gepiekst“ wird.

 

Auch als Erwachsener sind regelmäßige Auffrischungsimpfungen erforderlich. Die Impfung gegen Tetanus muss z. B. alle 10 Jahre erneuert werden.

 

Geimpft werden sollte gegen folgende Krankheiten:

 

  • Diphtherie
  • Tetanus (Wundstarrkrampf)
  • Keuchhusten
  • Polio (Kinderlähmung)
  • die so genannten „Kinderkrankheiten“ Masern, Mumps, Röteln und Windpocken
  • Grippeimpfung (bei Risikogruppen)
  • FSME (bei Risikogruppen)
  • HPV-Impfung (Gebärmutterhalskrebs)

 

 

Reisemedizinische Beratung

 

Bei Reisen ins Ausland sollte man generell an den Impfschutz denken. In vielen Ländern wird der deutsche Hygienestandard nicht erreicht, und in diesen Ländern ist das Infektionsrisiko besonders hoch. Lassen Sie sich und Ihr Kind vor einer Reise unbedingt vor den verschiedenen Infektionskrankheiten schützen. Hier kommen unter anderem folgende Impfungen in Betracht:

 

  • Hepatitis A
  • Hepatitis B
  • Tollwut
  • Typhus
  • Malaria-Prophylaxe

 

In einigen Ländern wird Ihnen die Einreise verweigert, wenn vorgeschriebene Impfungen fehlen. Lassen Sie sich deshalb unbedingt rechtzeitig beraten!

 

 

Überprüfung des Impfstatus

 

Gerne prüfen wir anhand Ihres Impfpasses, welche Schutzimpfungen bei Ihnen fehlen bzw. aufgefrischt werden müssen. Sie haben Ihren Impfpass nicht mehr? In diesem Fall hilft eine Bestimmung des so genannten Impftiters weiter. Diese Blutuntersuchung gibt Aufschluss, gegen welche Krankheiten ihr Körper durch Impfungen bereits immun ist. Die fehlenden Impfungen können nachgeholt werden.

 

Bitte bedenken Sie:
Der Impfschutz in Deutschland ist zwar freiwillig, dennoch sollten Sie aus Verantwortung für Ihre Gesundheit unbedingt für einen ausreichenden Impfschutz sorgen. Lassen Sie deshalb regelmäßig Ihren Impfschutz überprüfen und notfalls auffrischen. Nur so sind Sie auf der „sicheren Seite“ und schützen sich vor gefährlichen Krankheiten.

 

 

Kosten

 

Die Impfberatung und die Reiseimpfungen werden nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Wir rechnen die Leistungen mit Ihnen privat nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) ab.

 

 

 

Wenn Sie Fragen zu Ihrem Impfschutz haben, sprechen sie uns an!
Wir beraten Sie gerne.